Allgemein Gesundheit — 08. Februar 2012
Wenn Frauen zu Opfern werdenAldo Murillo/istockphoto.com

Eine Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung verändert das ganze Leben.

Viele Frauen fühlen sich nach einer Vergewaltigung am Geschehen mitschuldig und verheimlichen die furchtbare Tat.

Sowohl eine Vergewaltigung als auch eine sexuelle Nötigung sind Straftaten, die rechtlich verfolgt werden.

Im Jahr 2010 wurden der Polizei in Deutschland insgesamt 7.724 Fälle von Vergewaltigung und sexueller Nötigung gemeldet.

Und nur knapp 82 % dieser Fälle wurden aufgeklärt.

Jedoch ist die Dunkelziffer sehr hoch.

Viele Frauen trauen sich nicht, den Täter anzuzeigen, auch, weil sie sich für das Geschehen schämen oder weil sie sich vor der Rache fürchten.

Eine Vergewaltigung kann auf vielen Ebenen Folgen nach sich ziehen.

Auf körperlicher Ebene besteht die Gefahr, dass das Opfer Verletzungen davon trägt.

Darüber hinaus kann sich das Opfer mit einer Geschlechtskrankheit anstecken und sogar vom Täter schwanger werden.

Auch psychische Folgen sollten nicht unterschätzt werden.

Jede Frau reagiert unterschiedlich auf ein derartiges Ereignis.

Es können:

–         Minderwertigkeitsgefühle

–         Konzentrationsprobleme

–         Schlafstörungen

–         Essstörungen

–         Albträume

–         Vertrauensverlust

–         Ekel, Scham,

–         Sexuelle Probleme

–         Depressionen und Suizidgedanken

entstehen.

Wer eine Vergewaltigung oder eine belastende sexuelle Nötigung erlebt hat, sollte sich professionelle Hilfe suchen, um das Ereignis zu verarbeiten.

 

 

 

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cgroh

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