Gesundheit — 04. Mai 2012
Schwangere Frau, dts Nachrichtenagentur
Foto: Schwangere Frau, dts Nachrichtenagentur

Rotterdam (dts Nachrichtenagentur) - Zu spät zur Welt gekommene Babys sind ähnlich wie Frühchen anfälliger für gesundheitliche Probleme - in diesem Fall in verhaltensspezifischer und emotionaler Hinsicht. Wie eine neue niederländische Studie ergab, zeigen sich überfällig geborene Kinder gegenüber `Normalgeborenen` mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit anfällig für Verhaltensprobleme im Alter von 18 bis 36 Monaten. In diesem Alter weisen sie zudem ein etwa 2,5-mal häufigeres Vorkommen einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) auf.

Auch nach der Berücksichtigung aller möglichen Faktoren wie Gewicht, Alkohol- und Tabakkonsum der Mutter wiesen die Ergebnisse keine Veränderung auf. Einen möglichen Einfluss der Ernährung während der Schwangerschaft schließen die Forscher dennoch nicht aus. Momentan könnten Ärzte noch nicht sagen, was eine Verzögerung des Geburtszeitpunktes auslöst. Die Klärung dieser Frage sei den Forschern zufolge jedoch der nächste wichtige Schritt, um die Verhaltensstörungen damit in eine Kausalbeziehung stellen zu können.

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(dts)

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