Gesundheit — 30. Mai 2012
Pillen, Pöllö, Lizenz: dts-news.de/cc-by
Foto: Pillen, Pöllö, Lizenz: dts-news.de/cc-by

Aarhus (dts Nachrichtenagentur) - Die regelmäßige Einnahme gewöhnlicher Schmerzmittel kann einer Studie zufolge das Risiko an Hautkrebs zu erkranken um bis zu 15 Prozent reduzieren. Das wollen dänische Wissenschaftler herausgefunden haben. Zudem soll die Möglichkeit, am tödlichen schwarzen Hautkrebs zu erkranken, um 13 Prozent gesenkt sein.

"Wir hoffen darauf, dass dieser potenzielle Krebsschutz die Forschung der Hautkrebs-Vorbeugung vorantreibt", sagte der leitende Wissenschaftler des Aarhuser Krankenhauses, Sigrun Alba Johannesdottir. Zu diesen Schmerzmitteln gehören nicht-steroidale entzündungshemmende Medikamente wie Aspirin, Ibuprofen und Naproxen. Dabei kommt es auch auf die Dosis und den Zeitraum der Einnahme an. Je höher die Dosis und je länger die Medikamenteneinnahme, umso größer sei die Schutzfunktion. Jedoch ist diese Prävention nicht ausreichend. "Der sicherste und beste Weg, das Risiko zu reduzieren, ist immer noch, sich der Sonne nur wenig auszusetzen und einen Sonnenbrand zu vermeiden. Zum Beispiel mit einer Sonnencreme, die mindestens einen Lichtschutzfaktor von 15 hat", erklärte die britische Forscherin Hazel Nunn vom Forschungsinstitut Cancer Research UK.

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(dts)

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