Gesundheit Medizin — 07. März 2012
Studie: Körpereigenes "Marihuana" könnte Schlüssel für Entwicklung von Diätpillen seinMarihuana © Андрей Ярыгин/istockphoto.com
Irvine (dts Nachrichtenagentur) - Eine kalifornische Studie hat ergeben, dass das körpereigene Endocannabinoid-System eine wichtige Rolle bei der Fettverbrennung spielt und somit Erkenntnisse für die Entwicklung von Diätpillen liefern könnte. Forscher der Universität Irvine fanden bei Experimenten mit Mäusen heraus, dass diese schlanker blieben, wenn die Endocannabinoide blockiert wurden. "Wir entdeckten, dass diese Mäuse gegen Übergewicht resistent waren, weil Fettkalorien bei ihnen sehr viel effizienter verbrannt wurden als bei normalen Mäusen", erklärt die Leiterin der Studie. Das Ziel der Blockierung sei eine "2-AG" genannte chemische Verbindung, welche die menschliche Fett-Lust steuert. "Wir müssten eine Droge für den Menschen entwickeln, die die `2-AG`-Produktion blockiert. Aber soweit sind wir noch nicht", relativierten die Forscher, "also kündigen sie nicht gleich ihre Mitgliedschaft im Fitnessstudio".

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(dts)

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