Gesundheit — 09. Juli 2012
Embryo, dts Nachrichtenagentur
Foto: Embryo, dts Nachrichtenagentur

Nantes (dts Nachrichtenagentur) - Die Embryos rauchender Mütter entwickeln sich langsamer. "Es gibt einen Verzug in der Entwicklung", sagte der Forscher Thomas Freour der BBC. Die Ergebnisse der Studie belegen, dass der Embryo rauchender Frauen in allen Entwicklungsstufen mehrere Stunden in Rückstand gerät.

Die Forscher beobachteten mit einer speziellen Kamera 868 Embryos. 139 waren von Rauchern. Die Blastogenese fand bei den Föten der rauchenden Mütter zwei Stunden später statt. "Im Durchschnitt sind diese Embryos zwei Stunden langsamer in ihrer Entwicklung. Das ist deutlich und niemand hätte damit gerechnet", so Freour. Er vermutet, dass sich durch das langsame Wachstum Störungen ergeben und sich der Fötus nicht einnistet.

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(dts)

(1) Kommentar

  1. Schwangere Rauchererinnen sind absolut verantwortungslos. Gut das dies solche Studien untermauern. Wer raucht, belastet seinen Körper mit Nervengiften in vielfacher Ausprägung. Dies kann an einem Fötus, der am Blutkreislauf der Mutter hängt nicht spurlos vorüberziehen. Raucher sollten aus Rücksicht nie in Gegenwart von Schwangeren rauchen. Sie machen sich damit zu Mitverantwortlichen. Bei diesem Thema verstehe ich halt keinen Spass. Dafür habe ich auch meine Gründe. Wer Verantwortung für ein Kind übernimmt, sollte das auch schon vor der Geburt tun.

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