Gesundheit — 25. November 2012
New Orleans (dts Nachrichtenagentur) - Dicke Menschen erkranken zwar häufiger als dünne - aber in der Regel nicht so heftig wie dünne. Diese Erkenntnis, von der das Magazin "Geo" berichtet, fußt auf inzwischen unabweisbaren Daten. Das sogenannte "Obesity Paradox", vom Kardiologen Carl Levie John am Ochsner Heart and Vascular Institute in New Orleans entdeckt, hat mittlerweile weitere Bestätigung gefunden.

Eine Studie an 11.000 Kanadiern im Jahr 2007 ergab sogar, dass Übergewichtige an keiner einzigen Krankheit häufiger sterben als Normalgewichtige. Und an ausgewiesenen Fettleibigkeitserkrankungen wie Herzleiden, Nierenproblemen und Diabetes sterben besser gepolsterte Menschen sogar seltener als jene, die dasselbe Leiden aufweisen, aber laut Body-Mass-Index normalgewichtig sind. Während Speck also durchaus das Risiko für chronische Erkrankungen birgt, ist er offenbar zugleich auch ein Schutzschild vor Schlimmerem.

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(dts)

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