Gesundheit — 03. Februar 2012
Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) - In Deutschland sind im Jahr 2010 insgesamt 218.889 Menschen an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben, davon 118.202 Männer und 100.687 Frauen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte, war Krebs damit bei einem Viertel aller Todesfälle die Todesursache. Wie schon in den Vorjahren war Lungen- und Bronchialkrebs mit 42.972 Fällen die insgesamt am häufigsten festgestellte Krebsart mit Todesfolge. Danach folgte Brustkrebs mit 17.573 Gestorbenen. An dritter und vierter Stelle standen Krebserkrankungen des Dickdarms mit insgesamt 17.161 Fällen und der Bauchspeicheldrüse mit 15.488 Fällen. Die bei Männern häufigste Krebsart mit Todesfolge war Lungen- und Bronchialkrebs mit 29.357 Gestorbenen. Das waren insgesamt 7,2 Prozent aller männlichen Sterbefälle. Bei den Frauen dominierten Brustkrebserkrankungen. 17.466 Frauen erlagen 2010 dieser Krebsart; 3,9 Prozent aller weiblichen Gestorbenen.

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(dts)

(1) Kommentar

  1. Diese erschütternden Zahlen unterstützen die Wichtigkeit der Vorsorgeuntersuchungen. Gerade bei Brustkrebs kann man beispielsweise selber neben der vorgeschriebenen Krebsvorsorge beim Frauenarzt auf Anzeichen achten, die auf Brustkrebs hindeuten könnten, wie etwa Veränderung der Brust oder etwa der Brustwarzen. Das Abtasten der Brust kann auch hilfreich sein, ein Gefühl dafür zu bekommen wenn sich etwas verändert.

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