Allgemein Gesundheit — 07. November 2012
Promis im Beautywahn – weniger ist mehr

Dass sich manche Stars gerne mal ungeschminkt wie Maggie Gyllenhaal oder mit Nerd-Brille wie Keira Knightley auf Events sehen lassen, erweckt den Verdacht, dass der übertriebene Beautywahn unter den Stars so langsam abklingt. Diesen Eindruck könnten auch Christina Aguilera und Jessica Simpson mit ihren gesunden Kurven verstärken. Aber falsch gedacht: Diese Promis sind scheinbar immer noch die Ausnahme.

Die Mehrheit der Stars quält sich noch immer stundenlang im Fitness-Studio, hungert sich Pölsterchen weg und lässt hier und da ein Fältchen glatt bügeln. Alles schön und gut, aber muss man es denn gleich übertreiben? Klassisches Beispiel dafür ist wohl Madonna – nicht nur Queen of Pop, sondern auch Mutter des Beautywahns. Sie ernährt sich probiotisch, treibt Sport bis zum Umfallen und hat hier und da vielleicht eine Lebenslinie im Gesicht weg machen lassen (wer weiß?!). In Sachen Work-Out steht ihr Sarah Jessica Parker wohl in nichts nach. Um so auszusehen, muss man schon täglich mehrere Stunden im Fitnessstudio verbringen. An sich ist Sport ja gesund, nur stellt sich die Frage, ob man sich zum Ziel setzen sollte, als Frau nachher fast wie ein Mann auszusehen und ob es das wirklich wert ist. Ein paar weibliche Rundungen schaden auch in der Promiwelt niemandem.

Gruseliger sieht es da zum Teil schon bei den operierten Promis aus. Erschreckendes Beispiel: Megan Fox. Die einst von Natur aus wunderschöne Schauspielerin, die gerade mal Mitte Zwanzig ist, legte sich bereits mehrmals unters Messer und ließ sich die Lippen aufspritzen, Silikonimplantate einsetzen und Botox spritzen.

Nicht ganz so krass, aber immer noch ziemlich übertrieben ist es bei Katy Perry. Sie trimmt ihren Körper und trägt ihr glamouröses Make-Up nicht nur auf dem Roten Teppich, sondern auch in der Küche! Wenigstens hat sie aber noch Kurven, die auch der  viel zu dünnen Country-Sängerin Taylor Swift gut tun würden.

Diäten, Schönheitsoperationen, Work-Out, Make-Up: In Maßen ist es alles okay, nur neigen viele Stars gerne zur Übertreibung, wenn es um ihren Körper geht. Doch wie in vielen Bereichen des Lebens gilt auch hier: Weniger ist manchmal einfach mehr.

Schockierend sind nicht nur die Operationen und Eingriffe, zu denen Stars und Menschen des öffentlichen Lebens bereit sind. Ebenso bestürzend sind die Ärzte, die sich an diesem Wunsch bereichern und um jeden Preis Kapital aus der Schönheits-Sucht schlagen wollen. Professionelle Operateure distanzieren sich deutlich von dieser Haltung. So nimmt auch Dr. Armand Herberger, Leiter der Musenhof Kliniken in Deidesheim, Abstand davon und rät seinen Patientinnen durchaus von Operationen ab, die gesundheitlich bedenklich oder schlichtweg unnötig sind.

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cgroh

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