Gesundheit — 28. Mai 2012
Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Forscher vom Berliner Max-Born-Institut für Nichtlineare Optik und Kurzzeitspektroskopie (MBI) sind an der Entwicklung eines kompakten Festkörperlasersystems für die minimalinvasive Chirurgie beteiligt gewesen, das Gehirngewebe mit einer bisher unerreichten Präzision schneiden kann. Der neue Laser generiert kurze Lichtimpulse bei genau 6,45 Mikrometern und mit einer Wiederholrate von 100 bis 200 Hertz, was die geplante mittlere Leistung von mehr als einem Watt gewährleistet. Der Laser verursacht im Gewebe weniger Schaden als herkömmliche Laser, weil die Energie des Laserlichts sowohl durch Wasser als auch von Proteinen absorbiert wird.

Die Eindringtiefe beträgt bei dieser Wellenlänge wenige Mikrometer, was etwa der Größe von Zellen entspricht. Mit den bislang in der Chirurgie verwendeten Lasern waren solch präzise Schnitte nicht möglich.

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(dts)

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