Allgemein Gesundheit — 21. Januar 2013
Heizungsluft schädigt die Schleimhäute

Wer es im Winter gerne warm hat, sollte vorbeugend nasse Handtücher auf die Heizung legen oder eine Schüssel mit Wasser dort abstellen. Die trockene Heizungs- und Winterluft schaden den Schleimhäuten.

Nasse Handtücher oder eine Schüssel Wasser auf der Heizung sorgen für feuchtere Raumluft und schützen so vor einer trockenen Nase. Gerade Heizungsluft und kalte, trockene Winterluft können das natürliche Gleichgewicht der Nasenschleimhaut stören und zur Austrocknung führen.

Bei der sogenannten „Rhinitis sicca“ fängt die Nase an zu jucken oder zu brennen, es kann zu Krusten- und Borkenbildung kommen. Auch Nasenbluten tritt nach einigen Tagen auf. Dagegen hilft eine höhere Luftfeuchtigkeit Wichtig ist auch regelmäßiges Lüften und ausreichend zu trinken. Empfehlenswert wären auch regelmäßige Nasenduschen, um die Nasenschleimhaut feucht zu halten.

Bei einer bereits gereizten Nasenschleimhaut helfen spezielle Nasensalben oder salzhaltige beziehungsweise ölige Sprays vor einer weiteren Austrocknung. Abschwellende Nasensprays oder -tropfen dürfen maximal eine Woche benutzt werden, da ein längerer Gebrauch das natürliche Gleichgewicht der Schleimhaut ebenfalls schädigt und der Austrocknung Vorschub leistet.

Heizung an – Wasser drauf.

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cgroh

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