Allgemein Gesundheit Medizin — 31. Dezember 2011
Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)Neustockimages/istockphoto.com

Unter Gebärmutterhalskrebs versteht man bösartig verändertes Gewebe im Bereich des Gebärmutterhalses.

Gebärmutterhalskrebs ist in vielen Fällen die Folge einer zurückliegenden und chronisch andauernden Infektion mit dem humanen Papillomavirus (HPV).

Die Viren übertragen sich hautsächlich über direkten Haut- und Schleimhautkontakt, insbesondere durch ungeschützten Geschlechtsverkehr.

HPV Infektionen sind sehr häufig.

Diese Infektion wird meistens nicht bemerkt, da sie keine Beschwerden auslöst und unauffällig ist.

Nur bei ca. 10 % der Betroffenen verbleibt der Virus auch dauerhaft im Körper.

Dauern solche HPV-Infektionen 12-24 Monate an, ist das Risiko an Krebs zu erkranken besonders hoch.

Seit 2007 gibt es die Möglichkeit der HPV Impfung.

Die Impfung schützt vor zwei sogenannten Hochrisiko-HP-Viren, die etwa für 70% aller Fälle des Gebärmutterhalskrebses verantwortlich sind.

Den größten Nutzen hat die Impfung bei Frauen, die noch keinen Geschlechtsverkehr hatten.

Aber auch junge, bereits sexuell aktive Frauen können von der Impfung profitieren.

 

 

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cgroh

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