Gesundheit — 19. November 2012
Hamburg (dts Nachrichtenagentur) - Die Arbeit eines Wissenschaftlers des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) könnte die Erforschung und Behandlungsansätze von Multipler Sklerose (MS) verändern. Bei der chronischen Entzündung des Nervensystems degenerieren bislang unaufhaltsam Nervenzellen und deren Fortsätze. Wie die Klinik mitteilte, beschreibt der Neuroimmunologe Manuel Friese nun einen bisher unbekannten Kommunikationsweg von Nervenzellen und die Blockade desselben.

"Wir konnten erstmals zeigen, dass beim Untergang von Nervenzellen im Rahmen von chronischen Entzündungen des Nervensystems wie MS ein spezielles Molekül namens TRPM4 eine zentrale Rolle spielt", so Friese. Die Erkenntnisse könnten für die Entwicklung neuer Therapien oder Medikamente wichtig sein.

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(dts)

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