Allgemein Ernährung Gesundheit Medizin — 27. Januar 2012
Diabetes mellitus: TherapieCelso Pupo Rodrigues/istockphoto.com

Bei Diabetes mellitus ist die Therapie unter anderem davon abhängig, ob ein Diabetes Typ 1 oder ein Diabetes Typ 2 vorliegt.

Mithilfe der Therapie lässt sich der Blutzuckerspiegel gut einstellen.

Diabetes Typ 1: liegt ein absoluter Insulinmangel vor, das heißt, die Bauchspeicheldrüse bildet zu wenig oder gar kein Insulin mehr.

Da Insulin aber lebensnotwendig ist, müssen die Diabetes Typ 1 Patienten ein Leben lang Insulin spritzen.

Diabetes Typ 2: gibt es ein breiteres Therapie Spektrum als bei Diabetes mellitus Typ 1. Häufig liegt hier eine ungesunde Ernährungsweise zugrunde.

Damit ist Übergewicht oder Fettleibigkeit (Adipositas) oft verbunden.

Wird der Diabetes mellitus Typ 2 rechtzeitig erkannt, kann man in vielen Fällen den gestörten Glukosestoffwechsel ohne Medikamente normalisieren.

Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten ist hier sehr wichtig.

Dazu gehören vor allem Übergewicht abbauen, viel körperliche Bewegung und eine ausgewogene und gesunde Ernährung.

Sollten diese Maßnahmen nicht ausreichen, um den Blutzuckerspiegel entscheidend zu senken, können zusätzlich Medikamente (orale Antidiabetika) helfen. Wirken die Tabletten unzureichend, kann eine Insulintherapie erforderlich sein, um die Blutzuckerwerte ausreichend zu senken.

Eine Therapie bei Diabetes mellitus ist lebensnotwendig.

Denn die Krankheit kann im Laufe der Zeit mit Folgeerkrankungen verbunden sein. Wer seinen Blutzucker jedoch konsequent gut einstellt und auf eine gesunde Lebensweise achtet, kann Folgeschäden vorbeugen.

Diabetes mellitus kann die kleinen Blutgefäße schädigen z. B. die kleinen Blutgefäße in der Netzhaut was zur Erblindung führen kann oder die kleinen Blutgefäße in der Niere was zum Nierenversagen führen kann.

Diabetes mellitus ruft zudem Folgeerkrankungen hervor, die mit den großen Blutgefäßen zusammenhängen. Der Grund: Diabetes beschleunigt im erheblichen Ausmaß die Arterienverkalkung (Arteriosklerose).

Vor allem in Verbindung mit erhöhten Blutfettwerten, hohem Blutdruck, Übergewicht und Nikotingenuss.

Dies erhöht das Risiko an Herzinfarkt, Schlaganfall, koronare Herzerkrankung und an einer arteriellen Verschlusskrankheit in den Beinen zu erkranken.

 

 

 

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